Tag 20 – Schweden – Motorsportland mit viel Geschichte
- giselahilfiker
- 21. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit

Kaum gestartet heute Morgen, setzten wir schon wieder den Blinker. Der Besuch einer Motocross-Strecke stand auf dem Programm. Hier ist es immer etwas unsicher was man antrifft, denn ab und zu ist alles verwahrlost. Nicht so aber diesmal! Im Motorstadion Näverberget trafen wir eine Hammer Sand-Strecke und sehr sympathische Leute an. Vater und Sohn – Mikael Ronnle und Robin Eriksson – erzählten aus ihrem Leben. Mikael fuhr in den 90er Jahren selbst WM, kennt natürlich das MX Wohlen, ist der Streckenbauer dieser Hammer-Strecke, und sein Sohn Robin ist 16 Jahre alt und hat erst vor 2 Jahren mit dem MX begonnen. Er habe damals zu seinem Vater gesagt, er sei nicht der einzige in diesem Haus der jemals WM gefahren sei – eine Ansage. Wir sind gespannt!
Jedenfalls haben sie mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. 10 Fahrer sind im Verein (bei dieser Strecke!) und das Rennen, welches am nächsten Weekend auf der Strecke stattgefunden hätte, haben sie in den August/September verschoben, da sie zu wenig (!) Streckenposten gefunden haben. In Schweden beginnen nächste Woche die Sommerferien...

Nach dem Austauschen der Kontakte fuhren wir weiter Richtung Süden. In Skelleftea gibt es eine Kirchenstadt (samt Kirche natürlich), diese alten «Kirchenstädte» sind Wahrzeichen einer längst vergangenen Zeit. Damals konnten die Kirchgänger in diesen Häusern übernachten, wenn sie einen zu weiten Weg auf sich nehmen mussten um am selben Tag wieder zurück nach Hause zu gehen. Dem Kirchenstaat war dies damals sehr wichtig, damit sie die Gläubigen nicht verloren.

Nun stehen wir hier in Sikea auf einem mega herzigen Campingplatz, wieder mal direkt am Meer, und geniessen die Aussicht. Mittlerweile ist es wärmer, die 17 Grad sind sehr angenehm 😉 Morgen soll es auch schön sein, deshalb ziehen wir in Erwägung, einen Tag hier zu bleiben. Mal schauen was wir machen werden…





































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